FAQ’s

Die Bau- und Betriebskosten sind enorm. Wie rechtfertigen sich diese Kosten? Die Stadt kann sich das nicht leisten!
Es ist Aufgabe der Stadt Chur für eine gute Infrastruktur zu sorgen. Auch für den Sport. Vor über 40 Jahren hat die Stadt Chur mit dem Bau des Hallenbades Obere Au letztmals gross in den Sport investiert. Das Projekt ist eine einmalige Chance, die nicht so schnell wieder kommt. Das Projekt ist vor allem auch für die nächsten Generationen gedacht. Es ist also durchaus legitim, auf Kosten dieser Generationen heute zu investieren. Zudem hat die Stadt mit einer moderaten Steuererhöhung eine gute und tragbare Finanzierungsform gefunden.

Wie profitieren kleinere und Randsportarten vom GESAK?
Die neuen Anlagen stehen allen zur Verfügung. 2008 beispielsweise fand in Chur und Umgebung eine grosse OL-Veranstaltung statt. Die OL-Gruppe Chur wäre froh gewesen, wenn auf der Oberen Au Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden gewesen wären.

Ist die Sporthalle nicht überdimensioniert?
Die Sporthalle wird ein nationales Leistungszentrum Unihockey, weshalb Bund und Kanton insgesamt CHF 10.5 Mio. daran bezahlen. Es wird eine Sportstätte mit nationaler Ausstrahlungskraft werden, welche vielen verschiedenen Sportarten die Durchführung von Veranstaltungen ermöglichen wird. Damit trägt die Sporthalle wesentlich zur Standortattraktivität von Chur bei. Viele Sportarten können heute ihre Trainings gar nicht mehr oder in ungeeigneter Infrastruktur durchführen. Mit einer neuen Sporthalle können Kinder und Jugendliche wieder Sport treiben.

Es entstehen viel zu viele Fussballplätze!
Bestehende Anlagen sind im Projekt integriert und sollen teilweise ersetzt sowie zentralisiert werden. Effektiv wird ein zusätzliches Kunstrasenfeld erstellt. Zudem erlebt der Fussballspielbetrieb derzeit mit 60 Mannschaften eine prekäre Situation. Die Plätze sind massiv überbelegt und erholen sich nur noch schlecht. Dadurch entstehen hohe unnötige Unterhaltskosten. Die Vereine können im Winter in Chur nicht spielen. Trainingsspiele werden in Domat/Ems, Trübbach, Vaduz und Widnau ausgetragen. Es gibt derzeit zu wenige Garderoben.

Warum ein überdachtes Eisfeld?
Die Juniorenbewegung beim EHC Chur ist nachwievor riesig. Viele Plauschmannschaften haben es derzeit sehr schwer, Eiszeit zu bekommen. Es kommt zurzeit vor, dass zwei Eishockeymannschaften gleichzeitig auf einem Eisfeld trainieren müssen. Ein überdachtes Eisfeld kann länger bespielt werden und ist gleichzeitig auch energetisch sinnvoller.

Welches ist die Rolle der ICS im GESAK?
Die ICS war im Frühjahr 2008 in der Projektgruppe des GESAK vertreten. Sie hat dort ihre Meinung, Ideen und Vorschläge eingebracht und die Churer Sportvereine vertreten.